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Schon vor 1870 fanden die ersten Pferderennen für Herren des landwirtschaftlichen Vereins Castrop auf dem Gelände des heutigen Stadtgartens statt. 1872 erwarb der aus Irland stammende William Thomas Mulvany (1806-1885) Haus Goldschmieding, eine ehemalige Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert als Sommersitz. Mulvany war Gründer u.a. der Zeche Erin und Präsident der Preußischen Bergwerks- und Hütten AG. Er initiierte die ersten Hindernisrennen im August 1874. Das von ihm gegründete Renn-Comitee beschloss die Anlage einer Naturhindernisbahn. Dazu wurde das hügelige Wiesengelände um Haus Goldschmieding nach englischem Vorbild vom englischen Pferdesportfachmann James Toole ausgestaltet, der am 31. Juli 1875 auch den ersten Renntag organisierte.
Die beliebten Castroper Renntage wurden nach dem Verkauf von Gut und Rennbahngelände durch den 1906 gegründeten Castroper Renn-Verein bis 1914 weiterhin regelmäßig durchgeführt. Der Mittelpunkt der Rennbahn mit dem Zieleinlauf und den Zuschauereinrichtungen befand sich südlich von Haus Goldschmieding. Die Rennen entwickelten sich schnell zu einem Großereignis, das bis zu 30.000 Zuschauer anzog und aus dem elitären Freizeitvergnügen der Herrenreiter ein Volksvergnügen machte. Der Erste Weltkrieg führte 1914 zu einem vorläufigen Ende der Rennen.
Erst 1937/38 wurde das Rennbahngelände komplett umgestaltet: Jagd-, Querfeldein- und Flachbahn mit 17 natürlichen und künstlichen Hindernissen, Führring, Waage, Sattelstall, drei Zuschauerbereiche und Totalisatorgebäude entstanden, gestaltet von Magistratsbaurat a. D. Maibaum, einem Fachmann für die Anlage von Jagd- und Querfeldeinbahnen aus Berlin. Markant ist die Einfassung mit niedrigen Ligusterhecken. Doch nur 1938 und 1939 konnten große Renntage organisiert werden. Während des Zweiten Weltkrieges pausierte der Rennbetrieb erneut, erst ab 1950 starteten die Pferde wieder.
Die letzten Rennen liefen 1970, danach wurde der Betrieb endgültig eingestellt. Ab 1971 wurde das Rennbahngelände von der Stadt Castrop-Rauxel als Naherholungsgebiet ausgebaut. 2004 wurden Teilbereiche der seit 2003 denkmalgeschützten ehemaligen Rennbahn wieder aufgearbeitet und sichtbar gemacht. So wurde im Bereich der ehemaligen Tribüne und des Zieleinlaufes mittels weißer Poller, die den Verlauf einiger Rennbahnen dokumentieren, der Charakter der historischen Anlage wieder kenntlich gemacht. Der Zielturm in robuster Stahlbauweise zeigt im Innern eine kleine Fotodokumentation und Texte zur Geschichte der Rennbahn.
19601960
Kartoffeln1960 Milch
1962 Der letzte Kohlenhändler liefert Deputatkohle...  ...und die Frauen schaufeln ein, weil die Männer "Untertage" sind. 
1926 Beginn der Bauarbeiten am der Badeanstalt (Freibad-Süd) im Stadtgarten Castrop-Rauxel
1928 Das Freibad Süd wird eröffnet
In den Sommerferien verbrachten wir bei guten Wetter unsere Freizeit so oft es nur ging im Schwimmbad. Ich lernte schwimmen, in dem mich Helmut und Horst im hohen Bogen ins tiefe Becken warfen und ich wie ein junger Hund an den rettenden Rand paddelte. Ab da war die Angst verflogen und ich sprang allein ins Becken und irgendwann durfte ich auch mit und im Kanal schwimmen.
Heute noch im... ...besten Zustand