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Puddelhammer gegründet 1805 von Wilhelm Bergenthal. 1893 dann Dittmann-NeuhausGasthof Hochstein im Wästertal ein beliebtes Ausflugziel an Sonn- u Feiertagen
Der Eisenhammer, ein Zweigwerk der Warsteiner-Eisenwerke. Hier wurden Achsen für beinahe jeden LKW Typ produziert. Die städtische Sägemühle wurde später an die Familie Latterich verpachtet und wird heute als Anglerheim genutzt.
Links der Eingang zum "Hölter-Keller." Damals eine kleine aber beliebte Disco. Das Wirtschaftsgebäude am Staubecken des Kupferhammers (früher Haus Frensel)
Seinen Namen verdankt "Haus Kupferhammer" dem Gewerbe der Familie Möller, der Kupferverarbeitung. Die Witwe von August Wilhelm Bergenthal, vermachte das Haus 1948 der Stadt Warstein.Belecker Landstraße. Rechts der Gemeineraum der evgl. Kirche. Hinten Mitte das Haus von Schuster Ebel und Foto Wiemer. Bild Mitte das Geschäft der Familie Mestermann (Schrauben und Muttern).
Das Doppelhaus an der Bahnhofstraße. Wir wohnten hier kurzfristig, bis wir in die Villa auf dem Hüttengelände ziehen konnten. In der ersten Haushälfte hatte Schuster Ebel sein Geschäft. Seine Wohnung befand sich in der oberen Etage. Hier wohnte er mit seiner Frau, 2 Töchtern und einer Hündin. Als es Hundenachwuchs gab, schenkte er mir meinen ersten Hund, ich nannte ihn Poldi.
Auf unserer Seite hatte im Untergeschoss Heinich Wiemer sein Fotogeschäft und seine Wohnung. Sein Jochen Wiemer ging mit mir zur Schule und als Kinder spielten wir oft zusammen. Unser Lieblingsplatz war die "Dachkerbe" zwischen den beiden Häusern. Von hier konnten wir die Hauptstraße 500 Meter weit einsehen. Zufällig kam ich vorbei, als das Haus abgerissen wurde.
Nußpickel Gasolin-Tankstelle und Fahrradladen. Tagesumsatz 400 Liter Benzin. Eine Schachtel Zigaretten kostete 45 Pfennig.Mit 12 Jahren schaffte ich mir 10 Ziertauben an und das Futter kaufte ich immer in "Schlottmanns-Mühle" ein.
Der Arbeitskreis "Freunde des Bullerteichs" hat ehrenamtlich den verwahrlosten Lagerplatz schöner gestaltet als er jemals zuvor war. 1958 wurde die Mühle Schlotmann verkauft. Auch die Stadt Warstein gehörte damals zu den Kaufinteressenten und war bereit 145.000 DM zu bieten aber nach der Besichtigung durch die Ratsmitglieder schätze man die Verhältnisse damals nicht "günstig" ein.
Ein schöner Vergleich. Von der Brücke neben dem Bullerteich aufgenommen. Das Foto links aus dem Jahr 1938 und die Aufnahme rechts machte ich 2011
1938 Warsteiner Lichtspiele"Der Edelweißkönig" mit Paul Richter und der beliebten Schauspielerin Hansi Knotek. Der Stoff (Ganghofer), aus dem damals die Träume waren, wurdenoch einige Male verfilmt. Beispielsweise mit Rudolf Lenz in der Hauptrolle. Hanni,Tochter eines armen Bergbauern, erwartet ein Kind vom jungen Grafen Luitpoldund begeht - als er sie nicht heiraten will - Selbstmord
Etwa bis 1980 gab es in Warstein 3 Kinos: WARSTEINER-LICHTSPIELE (Wulf), ROXY (Wenke) und CENTRAL-TEATHER (Mues). Jeweils im Laufe der Woche hatten sich meine Eltern ausgeguckt, welchen Film sie sich am Wochenende ansehen wollten und samstags schickten sie mich in das entsprechende Kino, um Karten für die Abendvorstellung zu besorgen. Sperrsitz für 2,10 DM pro Person. Mein Vater war aktiver Fußballspieler (Schwarzweiß-Suttrop und TUS-Warstein) und dafür, dass ich seine Fußballschuhe putze, bekam ich am Wochenende 70 Pfennig um mir auch am Sonntag um 14:30 Uhr einen Film vom "Rasierplatz" aus ansehen zu können. Oft genug ging ich auch um 16:30Uhr in den nächsten Film. Meine Schwester und ich konnten es kaum erwarten, dass unsere Eltern aus dem Kino zurückkamen und uns die Handlung erzählten. Mein Vater merkte sich nie die Rollennamen und so erklärte er dann häufig: "...der, der sie liebte“, wenn er den Hauptdarsteller meinte.
Teil meines täglichen SchulwegesAn dem Büdchen kaufte ich so manche Süßigkeit
Dieses Foto nachzustellen ist heute nicht möglich, am Tage und kein Auto weit und breit. Höhe des damaligen Hotel- und Gaststättenbetriebes  "Deutsches Haus"Arbeitsplätze in der Stadt aber wie alle Steinbrüche ein Schandfleck für die Umwelt. Ein nicht wieder gut zu machender Eingriff in die Natur. Was wird aus dieser Stadt.
Zwischen dem Deutschen Haus und dem Installateur Hopf Bürmanns Quellenanstieg. Für die älteren Bürger eher beschwerlich, nahmen wir jedoch als Kinder die Abkürzung zur Altstadt gerne.Eis-Hugo- Bäckermeister Hugo Schulte (Potcord) als Eismann. Schultes unterhielten eine Bäckerei und ein Lebensmittelgeschäft. Das Gebäude wurde leider für die Erweiterng der Zufahrt zum Bruch abgerissen. Obwohl es mir mein Vater strengstens verboten hatte, aber auf diesen Stein musste ein Warsteiner Junge gewesen sein. Mit dem Taschenmesser ritzte ich meine Initialen ein.
Mittlere Hauptstraße1944 Die Warsteiner Nazis nannten sie nun "Adolf Hitler-Straße"
(links) Hotel Pflug war damals eine gute Adresse.1850 erbaut. Firmenbesucher der Warsteiner-Eisenwerke übernachteten bei Pflugoder Hotel Bergenthal. (rechts) Ein Briefträger am alten Kindergarten.Das Gebäude wurde fachmännisch abgetragen, jeder Balken nummeriert und sollte an einer anderen Stelle wieder aufgebaut werden. Die Verantwortlichen warenderart "clever" und lagerten das Holz im Freien an der Alten Kirche.Ich kann mich erinnern, dass der Haufen von Jahr zu Jahr kleiner wurde, solange bis nichts mehr da war. In manchem Privathaus in Warsteiner zieren diese Balken die rustikalen Decken.
Links die Bäcker- und Konditorei Schulte (Potcord). Im Hintergrund der alte Fachwerk-Kindergarten. Der frühere Bauernhof Göke-Kaiser an der Ecke Hauptstraße und Rangestraße, wurde 1954 abgetragen1950 Reinecke (Hinnerkes). Kann mich an die letzte Miste an der Hauptstraße erinnern. Abriss 1965
Samstagabend. Links das Geschäft Budeus und rechts steht heute die SparkasseRechts auf dem Foto noch einmal das Hotel-Pflug und der Kindergarten aus einer anderen Sicht
Cafe Oberstadt. Eine beliebte Station nach dem Wocheneinkauf der Frauen aus den umliegenden Orten. Frau Oberstadt und ihre Tochter verunglückten tödlich nachts auf der Hauptstraße in Belecke. Jemand hatte ohne Beleuchtung ein Fahrzeug in Höhe der kath. Kirche abgestellt und die Tochter fuhr in vollem Tempo mit ihrem Fiat 600 auf. Heute, mit Sicherheitsgurten und Airbag, führen derartige Unfälle allenfalls zu mittelschweren Verletzungen. Essenwagen für die Arbeiter und Angestellten der Warsteiner-Eisenwerke. Jeden Arbeitstag konnten die Frauen ihren Männern frisches Essen zubereiten. In den Werke wurden die "Essenpötte" in einem Warmwasserbad abgestellt. Oft befestigten die Frauen auch kleine Zettel mit Nachrichten an das Geschirr. Wir Lehrlinge verteilten dann das Essen mit großen Tragen im Werk. Manchmal interessierten wir uns dafür, was auf den kleinen Briefchen stand.
Auf dem linken Foto war die Hauptstraße noch mit Blaubasalt gepflastert. Als man damit begann, die Straße einfach mit Asphalt zu überziehen, war das der erste Schritt, das Stadtbild nachhaltig zu verderben.Bauten, die allenfalls auf dem Reißbrett als Einzelobjekt einen guten Eindruckmachten, pflanzte man mit einem guten Gespür für Hässlichkeit, dahin wo es richtig weh tat. Überdimensionierte Leuchttransparente wurden leichtfertiggenehmigt. Der malerische Charakter ging Zug um Zug verloren. Mir ist die Hauptstraßefremd geworden. In der Peripherie dagegen, hat sich das Bild positiv verändert.
An der obere Hauptstraße das Hotel Pape-Funke, wurde später ebenfalls um 1900 abgerissen. Von der Einmündung Rangestraße aus aufgenommen. Das alte Rathaus und Amtsgericht.
Links, aber nicht mehr im Bild die Metzgerei Cremer, danach das Haus Menke-Karls und weiter das Hotel Bergenthal mit Schnapsbrennerei. Die nächste Abzweigung nach links ist die Dieplohstraße Richtung Hirschberg.Die Kühe kommen von der Weide und laufen ohne Führung zu ihren Ställen um gemolken zu werden. Links Opel Busch mit Fahrschule. Hier machte ich meine Führerschein mit dem Fahrlehrer Schöpe.
Hotel Bürnheim an der Hauptstraße war ein anerkanntes Haus für Durchreisende.03.05.1921 Der Bus löst die Postkutsche zwischen Meschede und Warstein ab.
Eine schönes Bild von 1892 Es war Schützenfest. Bildmitte das Haus Enste-Schulte-Potkors-König. Der kleine Junge soll Ferdinand Brüggemann sein, der hier auf sein kleines Schwesterchen aufpasst. Ich werde das aber noch recherchieren.Die Berufsschule. Der Chef war Heinrich Fiedler. Im Zeichenunterricht diktierte er mit starkem Unterton: "Nunmehr ziehen wir vomlinken 20 mm und vom oberen Rand 20 mm eine Mittellinie - aber hauchdünn!" Wir mochten ihn!
1928 Pflasterung der Cöln-Mindener-Chaussee. Aus ganz Deutschland wurden Arbeiter zusammengezogen und einige Bauarbeiter blieben für immer in Warstein.Die Mescheder Landstraße. Eine sehr malerische Einstellung mit Blick auf die Berufsschule. Heute stehen hier unter Blechdächern Gebrauchtwagen.
Das Schwimmbad wurde 1933 eröffnet. Für uns Kinder war es damals in den Sommermonaten unsere zweites Zuhause. Es gab leider nur einen kleinen 3-Meter Sprungturm, der uns nicht genügte. Wir sprangen so oft man uns lies, von dem Dach des Eingangsgebäudes.
1890 bauten Brüder Emil und Hugo Siepmann ihre Wohnhäuser. 1911 zogen sie mit dem Werk nach Belecke.
Das Sägewerk Fisch zog später nach Altenrüthen. Im Möhnetal konnten sie die Betriebsstätte erheblich erweitern.
1940 Haus Widey an der Mescheder Landstraße. Das Ausfluglokal trug den schönen Namen "Zur Herrlichkeit"Besitzer war Heinrich Klute und im Voklsmund nannte man das Lokal "Klutenburg"
Der Meilenstein an der B55 Richtung Meschede