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Die selleristische Bewegung passt vielen Vorgesetzen und insbesondere dem Spieß nicht. Folgerichtig werden die Selleristen, insbesondere die Namen der Vier aus der Selleriebude, aufgrund ihrer diversen Auffälligkeiten vom Unteroffizier vom Dienst (UvD) fast täglich - manchmal sogar mehrmals - ins UvD-Buch geschrieben. Diese Berichte liest der Kompaniechef, der die entsprechenden Ahndungen festlegt.  


Die Selleristen möchten sich jedoch auch im dienstlichen Bereich nützlich zeigen und reichen folgenden Verbesserungsvorschlag ein: Da ihre Namen fast regelmäßig handschriftlich ins UvD-Buch geschrieben werden, erfordern diese Schreibarbeiten Zeit, die die Vorgesetzten durchaus nützlicher verwenden können. Um diese Schreibarbeiten zu vermeiden, sollten die Namen bei Neudruck des Meldebuches von vornherein fest eingedruckt werden. Sollte es wider Erwarten einmal vorkommen, dass die Selleristen unauffällig bleiben, könnten ihre Namen ausnahmsweise durchgestrichen werden. Dieses Verfahren ist einfacher und erspart kostbare Zeit. 

Übrigens: Weitere Verbesserungsvorschläge siehe unter ,‚DAS NEO-BU-TAN-DREH-DEM' und‚ DIE ANZIEHMA-SCHINE’.
DivisionsgebäudeGefängniszelle


Noch ist der o. a. Verbesserungsvorschlag jedoch nicht umgesetzt, so dass der Kompaniechef an einem Morgen Anfang Januar 1963 wieder die Namen von BigBenBu, Sellerie-Joe und Pommes hoch drei v.d.R im Buch liest. Der Kompaniechef ordnet Wachdienst an. Es ist also wieder eine der üblichen (Straf) Wachen. 

Während dieser Wache gibt es bis 21:59 Uhr nur ein besonderes Vorkommnis: Zum Wachdienst gehört auch die Bewachung der Gefangen in einem Nebentrakt des Wachlokales. In Einmannzellen sitzen hier Soldaten aus dem westfälischen Divisionsbereich ihre Freiheitsstrafen für geahndete soldatische Vergehen ab. 

An diesem Tag sind alle Zellen besetzt. Die Wachenfolgen sind im Wechsel wie folgt eingeteilt: Zwei Stunden Wachdienst, zwei Stunden Ruhezeit. Während dieser Ruhezeiten sitzen die wachhabenden Soldaten nachts im Gefangenenflur vor den geschlossenen Zellentüren auf Holzbänken und versuchen, sitzend zu schlafen. Das gefällt den Selleristen nicht. Kurz nach 19:00 Uhr öffnen sie drei Zellentüren und führen die Gefangenen gemeinsam in eine bereits belegte Zelle. So haben sie für sich während ihrer wachfreien Nachtzeiten drei Zellen mit je einer Pritsche frei. Das ist auch nicht angenehm, aber besser als die harte Holzbank. Der wachhabende Offizier bemerkt diese außergewöhnlichen Zellenbelegungen nicht. 

21:59 Uhr. BigBenBu und Sellerie-Joe gehen in der Dunkelheit zusammen Wache. Sie nähern sich dem Gebäude der 2. Fernmeldekompanie. Dann zeigen die Uhrzeiger 22:00 Uhr. Das heißt: Zapfenstreich oder für die Mannschaftsräume Licht aus und Ruhe.

Aus geöffneten Fenstern fällt jedoch nicht nur Licht, aus den Fenstern hören die Wachhabenden Gesprächsfetzen, Gelächter. Pfeifen und sogar hier und da Gesänge. Auch unten im UvD-Zimmer direkt rechts neben der Eingangstür scheint keine Ordnung zu herrschen. Nicht etwa, dass sich die beiden Selleristen durch diese Feststellungen gestört fühlen - ganz im Gegenteil - die Situation könnte nicht passender sein. 

Was jetzt folgt, ist nicht geplant. BigBenBu und Sellerie-Joe denken ohne sich abzusprechen übereinstimmend, das ist die  Gelegenheit, uns für die ‚scharfen Wachen’ der Soldaten dieser Kompanie - sie melden z. B. jeden Selleristen, der nachts zu spät durch das Kasernentor kommt - zu rächen. 

BigBenBu und Sellerie-Joe blicken nach oben zu den Fenstern im ersten und zweiten Stock und rufen abwechselnd sehr laut und deutlich: „Hier spricht die Wache! Sie da oben, halten Sie sofort Ruhe! Es ist nach 22:00 Uhr, Licht aus und Ruhe, verdammt noch mal!“ 

Die Hoffnung der Selleristen erfüllt sich. Statt Ruhe im Bau geht in fast allen Zimmern das Licht an und die Fenster werden geöffnet. Hinaus lehnen sich verdutze Soldaten und fragen verblüfft zurück: „Was ist los? Was habt Ihr gesagt? Was wollt Ihr? Wer seid Ihr überhaupt?“ BigBenBu ruft laut und deutlich zurück: „Hier spricht die Wache! Wir verbitten uns sofortige Ruhe im ganzen Bau!“ 

Immer mehr Lichter gehen an und immer mehr Fenster öffnen sich. Aus jedem Fenster dröhnt den Wachhabenden lautes Gezeter, Murren und Unverständnis entgegen. Jetzt schaltet sich Sellerie-Joe ein: „Sofort Ruhe! Hier ist die Wache!“ Während dieser Zeit öffnet sich die Eingangstür und der UvD und Gefreite vom Dienst (GvD) stehen im hell erleuchteten Türrahmen: „Was ist los? Was sollen wir?“ Weiter kommen sie nicht. BigBenBu hat inzwischen seine Taschenlampe gezückt, das rote Warnlicht eingeschaltet und fuchtelt mit dem Licht wild herum und ruft noch lauter als alle anderen: „Hier spricht die Wache! Wegen Vergehen gegen die Nachtruhe nehmen wir die ganze Kompanie fest! Jawohl, die ganze Kompanie ist verhaftet. Sofort alle in Trainingsanzügen und Kochgeschirr raus treten - und ab in die Turnhalle!“ 

Die Situation wird immer undurchsichtiger und scheint zu eskalieren. Offenbar hat der UvD in seiner Not den Offizier vom Kasernenbereich (OvK) angerufen und um Unterstützung gebeten, denn der OvK stürmt rasend um die Häuserecke auf die Wache zu: „Buschmann, Mertens, was ist hier los? Sind Sie verrückt geworden? Was machen Sie?“ „BigBenBu antwortet überzeugend: „Wir haben die ganze Kompanie verhaftet, weil --- !“ „Sind Sie wahnsinnig?“ entgegnet der mehr als wütende Offizier, „so etwas hat es noch nie gegeben! Ich setzte Sie sofort von der Wache ab. Das hat Folgen!“ 

Der OvK total in Rage weiter: „Und überhaupt - das ist noch nicht alles - da vorne am Kasernentor der Pawlas (Pommes v.d.R.) - jetzt ist er wieder weg - da - da ist er wieder! Wie der da herumläuft! Helm im Nacken! Gewehr wie der Förster vom Silberwald quer über die Schulter! Und Stechschritt - der geht im Stechschritt sogar bis zur Straße und wieder zurück zum Tor! Ich glaub` ich spinne! Das kann doch nicht wahr sein!“
2. Fernmeldekompanie-GebäudeEingang  / UVD


Was sagte der OvK? „Das hat ‚Folgen!“ Es ist richtig, dass Wachvergehen streng bestraft werden. Doch Selleristen und Wachvergehen? Sie berufen sich darauf, dass sie pflichtgemäß zu der vorgegebenen Zeit in der Fernmeldekompanie für Ruhe und Ordnung sorgen wollten. ‚Irgendwie’ kommen sie damit durch. ‚Irgendwie’ findet auch Pommes v.d.R. für seine Stechschritteinlagen eine nicht widerlegbare Begründung. Nur Sellerie-Joe erhält für das laufende Vierteljahr - es ist seine Reservistenzeit - offiziell Ausgangssperre. Warum? 

Nach dem Befehl des OvK muss der wachhabende (Unter) Offizier einen Bericht über die Vorkommnisse während der Wache schreiben. Dieser Bericht liegt morgens im UvD-Buch zur Vorlage beim Kompaniechef bereit. Der GvD - ein Knollenmann - informiert Sellerie-Joe über die umfangreichen schriftlichen Anschuldigungen. Joe lässt sich diesen Bericht verbotenerweise zeigen und streicht die vielen grammatischen- und Rechtsschreibfehler mit Rotstift an. Und diese Korrekturarbeit beschert dem Joe die lange Ausgangssperre. Streng genommen bedeutet sie, dass Sellerie-Joe die Kaserne erst wieder verlassen darf, wenn er wegen Beendigung des Grundwehrdienstes Ende März 1963 entlassen wird. Doch Joe kennt die Schlupflöcher durch die die Umzäunungen der Kaserne und nutzt im Übrigen die Zeit, um die Erlebnisse der Selleristen niederzuschreiben. Schriftstücke, die noch heute im Original vorliegen und die die Grundlage für die Berichte in dieser Homepage dienen. 

28.03.1963, 07:30 Uhr. Entlassungstag - auch für die Selleristen endet der Grundwehrdienst. Die Kompanie steht angetreten. Die Reservisten stehen daneben in Zivil. Der Spieß spricht Beförderungen zu Obergefreiten aus. Diese Zeremonie bleibt jedoch den Selleristen erspart. Sie werden als Gefreite entlassen. Doch kein Reservist verlässt die Kaserne. Warum? Im UvD-Zimmer sitzt Sellerie-Joe noch immer im Dienstanzug und hat GvD-Dienst. Auf dem Antretplatz demonstrieren die Reservisten immer lauter: „Wir verlassen nicht eher die Kaserne, bis der Sellerie-Joe keinen Dienst mehr hat!“ Nicht sofort - aber während dieser Rufe klingelt das Telefon im UvD-Zimmer. Sellerie-Joe nimmt den Hörer ab und vernimmt die aufgeregte Stimme vom Kompaniechef: „Mertens, sofort Dienst beenden und auskleiden und raus!“  
Turnhalle für eine KompanieAußenansicht


BigBenBu und Sellerie-Joe stehen in der Standortbekleidungskammer und packen ihre Bekleidungssäcke aus. Während bei Joe der Mückenschleier und weitere Kleinigkeiten vermisst werden, fehlt bei BigBenBu neben diversen größeren Ausrüstungsgegenständen auch ein Stiefel. Voller Unverständnis raunt ihn der Zivilangestellte an: „Sauerei, sogar ein Stiefel fehlt. Das haben wir überhaupt noch nie erlebt!“ BigBenBu bleibt gelassen, sieht sein Gegenüber nachdenklich an und antwortet: „Ein Stiefel fehlt? Ach ja, jetzt erinnere ich mich, beim Einkleiden zwei Stiefel empfangen zu haben. Ist der zweite denn wirklich nicht da?“ Der Zivi wird noch ungehaltener. Daraufhin sagt BigBenBu: „Wir haben jetzt keine Zeit mehr, wir müssen zu den anderen zur Reservistenfeier. Ich komme aber in zwei Wochen wieder und bin bereit, bis dahin eine Kaution zu hinterlegen, wie hoch ist die?“ Darauf spielen sich in der Bekleidungskammer seitens der Zivilangestellten entrüstete Szenen ab. Fazit: BigBenBu und Sellerie-Joe bezahlen vom bereits empfangenen Entlassungsgeld die fehlenden Ausrüstungsgegenstände und sind froh, die Auskleidung hinter sich zu haben. 


Schließlich melden sich BigBenBu und Sellerie-Joe beim Spieß und wollen sich abmelden. Was jetzt zunächst passiert, ist zum Ende des Berichtes über den Sellerie-Kommando-Wagen geschildert - siehe bitte dort. Irgendwann nach den dort geschilderten Szenen vernehmen sie die vorletzten Worte vom Spieß: „Buschmann, Mertens - geht - geht ganz schnell - nie wieder will ich solche Soldaten, wie Sie haben! Während Sellerie-Joe schweigt, antwortet BigBenBu sehr mitfühlend: „Aber, Herr Hauptfeld, waren wir denn nicht nette Soldaten?“ Spieß: „Raus!"         2012 Günther Mertens
In einer Reihe stehen auch Sellerie-Joe, die Widerliche Lilie und BigBenBu mit ihren nach oben ausgerichteten Club-Sesseln auf ihren Köpfen. Da die Maße der Sessel weit über die Maße der Stühle hinausgehen, glaubt insbesondere der Spieß nicht, was er da sieht. Die Symmetrie der Soldatenreihen ist total gestört. Unterbinden kann der Spieß das Bild nicht, denn noch gestern hat er dieses neue Mobiliar der Sellerie-bude geduldet. Es wird noch gravierender. Der Eingang zum Belehrungssaal ist eng. Gerade passen die genormten Kasernenstühle hindurch. Die Club-Sessel aber? Hinter den Selleristen bildet sich ein langer Stau. Hinzu kommt, dass sie es schaffen, durch immer umständlichere Haltungen die Sessel nicht durch die Türöffnung zu bringen. Schließlich befiehlt der Spieß einigen Unteroffizieren, hier einzugreifen. Es dauert dennoch ziemlich lange - im engen Treppengang nach oben spielen sich erneut bremsende Sessel-Szenen ab - bis alle Soldaten endlich den im ersten Stock gelegenen Saal erreichen. 
Zur Kompaniebelehrung in Dreierreihe, links schwenkt...Schöpping erinnert sich im Kompanie-Belehrungssaal
In der ersten Reihe - hier sitzen die Selleristen mit ihren Sesseln - wieder das gleiche Bild. Die Maße der Sitzmöbeln bringen die geordneten Reihen in allen Perspektiven erneut durcheinander. Inzwischen ist soviel Zeit vergangen, dass der Moderator von dem anstehenden Thema ‚Verletzungen im Kampf’ nur noch die Frage stellt: “Was ist ein Schock!“ Als sich daraufhin der Ratzeburger 8 Pfund meldet und antwortet: „Ein Sänger (Rudolf Schock)!“ ist die Kompanie-belehrung schon fast gelaufen.
Im Rahmen der Raumverschönerung hat BigBenBu einen weiteren genialen Einfall. Als Künstler gestaltet er aus Styropor zwei Unterschenkel mit Füßen. Diesen Beinen ziehen wir Strümpfe, Natooliv, lang, an. Die nachgebildeten Körperteile werden real wirkend an die Zimmerdecke mit umgebenden echt aussehen Durchbruchstellen angebracht. Genau unter der ‚Bruchstelle’ legen die Selleristen echt wirkende Bruchstücke aus der Zimmerdecke mit zugehören-dem Staub aus. Warum?
Vor dem abendlichen Stubendurchgang fegen die Selleristen die Stube und mischen den Kehricht unter die Bruchstücke. Dann betritt der UvD zur nächtlichen Stubenabnahme die Selleriebude, stutzt, sieht den Dreck auf dem Boden und ruft erbost: „Ist ja noch alles dreckig. Sauerei! Wer hat Stubendienst?“ Die Selleristen blicken den UvD zustimmend an und zeigen verhohlen nach oben: „Herr Unteroffizier, wir können machen, was wir wollen, aber er tritt immer wieder durch. Sehen Sie - da oben - gerade ist er wieder da. Er tritt ständig durch und versaut hier alles!“ Der UvD blickt ungläubig nach oben und kann es nicht fassen: „Wieso, da oben wohnt doch keiner!“ Die Selleristen antworten überzeugend: „Doch, seit heute Nachmittag!

Fazit: Zumindest heute braucht die Selleriebude nicht erneut gefegt zu werden.


Der (un)geregelte militärische Kasernendienst wird durch eine kaum überschaubare Anzahl von gesetzlichen Regelungen, Ordnungen, Anweisungen und Befehlen geprägt.
Als nur ein Beispiel sei die insbesondere für Wehrpflichtige auf Schreibstuben völlig unlogische militärische Schriftverkehr-Ordnung genannt. Hiernach wird ein DIN A5-Blatt nicht - wie im zivilen Bereich üblich - längs, sondern quer beschriftet. Solch ein Brief passt dann wiederum nicht in einen genormten Fensterbriefumschlag, so dass wieder eine bundeswehreigene Sonderregelung gilt. Im Rahmen derartiger militärischer Schriftverkehr Spezialregelungen wird z. B. ‚olivfarbige lange Unterhose’ wie ‚Hose, unter, lang, oliv’ geschrieben.  

Wie erwähnt, erscheinen die vielfältigen militärischen Normen besonders für Wehrpflichtige undurchsichtig und oft unlogisch. Dieser Tatbestand ist  d i e  Herausforderung der selleristischen Idee.


§ 01Ääääh-Gesetz
§ 02Elch-Gesetz
§ 03Luftstech-Gesetz
§ 04Muss-Gesetz
§ 05Pfeif-Gesetz
§ 06Revolutions-Gesetz
§ 07Stier-Buh-Gesetz
§ 08Vogel-Gesetz
§ 09Wiege-Gesetz
Luftstech-GesetzÄähh-Gesetz
Elch-GesetzWiege-Gesetz
Als Beispiel seien hier eine Anwendungsmöglichkeit, Nutzen und Wirkungen des Wiege-Gesetzes geschildert. Dieses Gesetz beinhaltet folgende streng aber klar und deutlich geregelte Wiegeabläufe, so genannte Entwicklungsstufen:
Wie das Foto zeigt, werden bei der Ausführung beide Arme und Hände - Handflächen nach oben - rechts beginnend nach oben gehoben, links nach unten gesenkt, während anschließend rechts gesenkt wird, erheben sich links die gleichen Körperteile. Je nach Entwicklungsstufe ändern sich die Heb- und Absenkgeschwindigkeiten und die dabei jeweils - bei 'sachte - sachte’ behutsame Hebungen und Senkungen und leise und bei ‚am meisten - am meisten’ kräftig ausschlagende Pendelbewegungen und sehr laut - auszurufenden Standbeschreibungen.


Szene: Mittwochmorgens, 07:30 Uhr. Die Stabskompanie steht angetreten vor dem Kompaniegebäude. Der Unteroffizier vom Dienst (UvD) grölt: „Da sind heute Nacht einige durch das Fenster in Stube 86 eingestiegen, über den vor dem Fenster stehenden Zimmertisch gelaufen und haben dabei die Tischplatte mit ihren verdreckten Schuhsohlen total versaut. Wer war das?“  

Während die Blicke des UvD und der übrigen dabeistehen-den Unteroffiziere fragend von rechts nach links und wieder zurück schweifen, setzen die Selleristen genau in diesem Moment zielgerichtet das Wiege-Gesetz ein: 

Zunächst beginnen sechs bis acht Selleristen mit ‚sachte - sachte’ bis ‚leicht – leicht’. 

Schon bei ‚mehr - mehr’ setzen Knollenmänner und Same-niter ein. Wurzellanten und alle übrigen Gönner der selleristischen Idee verstärken die Wiegezeremonie schließlich bei ‚mittel - mittel’. Von ‚schwer - schwer’ bis‚ am meisten - am meisten’ wiegen anschließend ca. 98 % der angetrete-nen Soldaten mit. Die 2% Nichtmitwiegenden sind Antis. 

Welcher Anblick! Welches Geräusch! Welche Wirkung an diesem Morgen! Gezielt gewollt vergeht die Zeit. Denn nach-dem die wiegenden Massen dasWiege-Gesetz vollendet haben, ist bereits Frühstückszeit. So befiehlt der UvD: ‚Kompanie, Achtung! Zum Frühstück - Marsch!“ Fazit: Durch dasWiege-Gesetz ist die Situation wieder ausgewogen, denn die Frage ‚Wer war das?’ wird nicht mehr wiederholt und ist somit auch nicht mehr zu beantworten!  

* Sonderregelung für den Stubenältesten der Selleriebude mit Kordel, rot - auf dem Foto: BigBenBu rechts - : Nur er darf die Wiegebewegungen mit der linken Handfläche nach unten ausgerichtet ausführen, wobei jedoch der kleine Finger der linken und der rechte Hand deutlich abzuspreizen ist. 


Übrigens: Dieser Vogel wohnt später bei allen Verhandlungen des Sellerie-Gerichtes - z. B. gegen ‚Antis’ oder auch im immer noch ungelösten Fall ‚Cöppi S4’ - bei. Da er bei jedem Schlag des Vorsitzenden mit dem Paragraphen (Gerichts)-hammer krächzt, wird das Tier nur noch liebe- und auch ehrfurchtsvoll Racheadler genannt.
Spieß: „Der Vogel muss sofort weg. Das ist ein Wellensittich. Wellensittiche verbreiten die Papageikrankheit und sind deshalb in Kaserneunterkünften verboten!“ BigBenBu: „Aber Herr Oberfeldwebel, das ist kein Wellensittich, das ist ein Halligvogel, der ist erlaubt.“ Spieß: „Halligvogel? Wieso? Kenne ich nicht!“ Sellerie-Joe: „Schauen Sie doch mal den Schnabel, dieser hier ist nach unten gebogen.“ Spieß: „Ja und? Wie sieht der beim Wellensittich aus?“ Sellerie-Joe: „Da geht der Schnabel nach oben.“ BigBenBu: „Ich sagte ja, Herr Oberfeldwebel, das ist kein Wellensittich, das ist eindeutig ein Halligvogel.“ Spieß: „Aha - ein Halligvogel - na ja - dann kann er meinetwegen bleiben!“ 

Glücklicherweise wohnt in der Selleriebude der Künstler BigBenBu. BigBenBu ist es auch möglich, sofort entsprechende Einrichtungsgegenstände und Möbeln herbeizuschaffen. So verschönern schon einen Tag später, also am Dienstag, Couch-Tisch, Club-Sessel, Tütenlampe, diverse Gemälde, Vogelkäfig mit Wellensittich, Teppich u. a. die Selleriebude. Keine andere Stube kann nur annähernd mithalten. Dennoch wird diese neue Wohnlichkeit in der Selleriebude von vielen Vorgesetzten, insbesondere vom Spieß, nicht unterstützt, und noch an diesem Dienstag sollen die Selleristen den Wellensittich abschaffen.  

An einem Montag lesen wir am ‚Schwarzen Brett’: Heute externe Visitation des Kompanie-Gebäudes. Ergebnis: Nach den Stubenbegehungen wird festgestellt, dass unsere Stuben ungemütlich und nicht wohnlich sind. Daraufhin setzt der Spieß einen Wettbewerb aus. Motto: ‚Wer schafft so schnell wie möglich die schönste Stube’! Offensichtlich ahnt er nicht, was er damit auslöst!
Unteroffizier: "Wellensittiche sind hier verboten!"
BiBeBu: "Das ist aber ein Halligvogel" 


Die Gosse ist stark verschmutz. U. a. liegen darin nasser Schlamm, Blätterreste und anderer Abfall. Zunächst überzeugen sich die vier Selleristen vom erheblichen Umfang ihres dienstlichen Auftrages. Dann holt sich jeder - einer nach dem anderen - einen Besen, einen Handfeger mit Kehrblech, eine Schaufel und einen Eimer und beginnen gemächlich, aber absichtlich gekonnt sehr umständlich, mit der Säuberungsaktion. Dass sie sich dabei mit den vielen Geräten gegenseitig behindern, wird vielerorts beobachtet, ist jedoch gewollt. So fegen sie den Schmutz zu einem großen Haufen zusammen.


"Der Dreck muss weg!""Wo ist der Dreck?"
Zwischenzeitlich überzeugt sich Uffz ‚Fuzzi’ vom Fortschritt der Ausführung seines Befehls. Er ist offenbar zufrieden, denn er geht weiter. Dann erlauben sich die Sellerisiten eigenmächtig mehrere Raucherpausen. Im Laufe der Zeit sackt der Dreckhaufen durch sein Eigengewicht etwas in sich zusammen. Als schließlich das Ende der festgelegten Revierreinigungszeit naht, mischen die Selleristen den Dreckhaufen kräftig durch, so dass der Schmutz flüssiger und geschmeidig wird. Anstelle den Abfall in die Eimer zu füllen und wegzu-transportieren, wenden sie einen Trick an. Sie verteilen den zusammengefegten Schmutz derartig gleichmäßig und lang gestreckt in die Gossenrunde, dass er eine einheitliche dunkle dünne Schicht bildet.
Schließlich kommt Uffz ‚Fuzzi’, um die Endabnahme vor-zunehmen. Von weitem schon ruft er ärgerlich: Ja, ja, wieder die Selleristen, wohl nicht wie alle anderen nötig, den Schmutz fortzubringen, was!?“ Dann begutachtet er jedoch die Gosse und staunt anerkennend: „Donnerwetter, tatsächlich sauber. Wie haben Sie das geschafft? Ich habe Sie doch gar nicht gesehen, den Schmutz in Eimern fortzuschaffen.“ Darauf antwortet BigBenBu: „Das, Herr Unteroffizier, wird ewig unser Geheimnis bleiben!“ 
16:00 Uhr ist das Revierreinigen planmäßig beendet.


Seit Tagen weht aus dem Fenster der Selleriebude eine Knollenfahne 1. Über diese Beflaggung ärgert sich der Spieß - mehr als sehr! Er schafft es jedoch nicht, dass dieses Ärgernis verschwindet - bis an einem sonnigen Dienstag - mittags um 12:06 Uhr.
Vor dem BefehlNach dem Befehl
Die Stabskompanie steht für ihren geschlossenen Marsch zum Mittagsessen fertig angetreten vor dem Kompaniegebäude - überwiegend unter der Sellerieflagge. Der Spieß will gerade den Abmarsch befehlen, da kommt - selbstverständlich verspätet - Sellerie-Joe um die Ecke. Um sich offenbar vor den versammelten Soldaten zu profilieren, brüllt der Spieß Joe an: „Mertens, Sie sorgen dafür, dass sofort die Fahne da oben verschwindet!“ Die Kompanie lacht. Joe antwortet: „Jawohl, Herr Hauptfeldwebel, die Fahne verschwindet!“ - denkt aber gar nicht daran, die Fahne einzuziehen.

Er betritt das Kompaniegebäude, steigt die Treppen hinauf und geht nicht nach rechts Richtung Selleriebude sondern zunächst nach links zur Toilette. So verpasst er in diesem Moment an der Flurgabelung BigBenBu, der aus der Selleriebude kommt, die Treppe hinunter geht, um sich - selbstverständlich auch verspätet - in die Kompanie einzureihen. Er hat zwar durch das geöffnete Fahnenfenster den lauten Ton vom Spieß vernommen - zugehört hat er jedoch nicht.

Als BigBenBu durch die Kompanietür kommt, sieht ihn der Spieß und brüllt noch lauter: „Buschmann, es ist eine Unverschämtheit, ich befehle es nicht noch einmal, die Fahne da oben muss sofort weg!“ Die Kompanie amüsiert sich noch lauter.

Inzwischen ist Sellerie-Joe in der Selleriebude, um sich sein Essbesteck zu holen. Da hört er durch das geöffnete Fahnenfenster, wie der Spieß BigBenBu anbrüllt. Joe weiß nicht, was passiert – er hat jedoch eine Ahnung. Denn er geht sofort gebückt zum Fahnenfenster, löst das Band, mit dem die Fahnenstange am Heizkörper unter dem Fenster befestigt ist, - allerdings ohne die Fahne zu bewegen - und wartet ab.

Unten legt BigBenBu - nicht ahnend, was zur gleichen Zeit in der Selleriebude passiert - vor dem Spieß und vor der Kompanie die Hand an seine Mütze, blickt kurz nach oben zur Fahne, dann dem Spieß in seine wütenden Augen und antwortet, wie bei Soldaten üblich: „Jawohl, Herr Hauptfeld, Befehl wird ausgeführt. – Die Fahne - ein!“ 

In dieser Sekunde zieht Sellerie-Joe - ohne sich am Fenster zu zeigen - die Fahne mit einem Ruck ins Zimmer zurück. Das Fenster ist fahnenfrei! 

Die Kompanie tobt - BigBenBu stutzt - aber nur ganz kurz - denkt, das kann doch nicht wahr sein - blickt den Spieß mit klarem Blick an - legt seine Hand erneut an den Mützenschirm und bestätigt laut: „Herr Hauptfeld, Befehl ausgeführt!“

Und der Spieß? Er tobt auch - aber anders als die vielen Zeugen dieser Tat, die immer noch in Reihe angetretenen Soldaten - der Spieß tobt vor Zorn! Die Soldaten sind fassungslos. Unvorstellbar, was die Kameraden gerade erlebten. Erst rufen vier, dann sechs, dann vierzehn und schließlich 120 Soldaten immer lautstarker: „Sellerie - Sellerie - Sellerie ---!“ Der Spieß begleitet die Truppe heute nicht mehr zum Mittagessen. Auch BigBenBu und Sellerie Joe kommen dann später ebenfalls ‚ohne Tritt Marsch’ nach ---! Die Stabskompanie steht für ihren geschlossenen Marsch zum Mittagsessen fertig angetreten vor dem Kompaniegebäude - überwiegend unter der Sellerieflagge. Der Spieß will gerade den Abmarsch befehlen, da kommt - selbstverständlich verspätet - Sellerie-Joe um die Ecke. Um sich offenbar vor den versammelten Soldaten zu profilieren, brüllt der Spieß Joe an:„Mertens, Sie sorgen dafür, dass sofort die Fahne da oben verschwindet!“ Die Kompanie lacht. Joe antwortet: „Jawohl, Herr Hauptfeldwebel, die Fahne verschwindet!“ - denkt aber gar nicht daran, die Fahne einzuziehen. 


Der Originalbrief schließt mit dieser Aussage:

Dieser Brief wurde geschrieben von BigBenBu an den Sellerie-Joe, der zur Zeit dieser Handlung seinen Urlaub verlebte. Er ist deshalb als Bericht zu bewerten. Sellerie-Joe hat dem Rasepakt sein Bedauern für sein Fehlen mitgeteilt.


Nachdem ich schon dreimal zur Registratur beordert wurde, um als Vertreter des Sellerismus Post abzuholen und um Fragen nach dem wilden rasepaktischen Schreiber zu beantworten, wird es nun höchste Zeit, dass auch unser Beitrag kommt. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, was hier zurzeit alles geschehen ist. Ich glaube, das ist der Höhepunkt, und ich sage mir, „je Höhepunkt desto besser, wer einmal Höhepunkt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die …!“ Lieber S1, es ist von Interesse, was Du von folgender Geschichte hältst.

Man stelle sich vor eine Übung im Sennelager. Die Zelte wurden aufgebaut, rings um ein Lagerfeuer und ca. 15 Stück. Da stellt sich heraus, dass sich in dem gleichen Lager folgende nicht ganz unbekannte Personen befinden. Da lagen und da krochen sie: Der ‚Pommes hoch drei von der Ratzeburg’, ‚Cöppi S4’, ‚Persiflagemeister Lahmer’, ‚8 Pfund von der Ratzeburg’, ‚Schöpping der Elch’ und der ‚Schluder-BigBenBu’. An den Ästen hingen die Kochgeschirre und auch eine Gitarre, die aussah, wie eine Harfe, eine Bongo-Trommel hing auch daran. Nehmen wir an, der Zugführer hieße rein zufällig Busch*, und das ganze würde in Circus-Busch getauft. Es dauerte auch nur eine Stunde, und am Eingang unseres Camps hängt ein großes Schild.

Die erste Vorstellung begann und 20:00 Uhr. ‚Persiflagemeister-Lahmer’ begrüßte die Gäste (Oberleutnant, Leutnant, Spieß und andere Prominente) in seiner persönlichen Note. ‚BigBenBu’ ergriff mit seiner von ihm gewohnten Kürze und Sachlichkeit das Wort und stellte die ‚New-Sound-Big-Sellerie-Gammel-Jazz-Band’ mit den einzelnen Solisten vor: „Am Schlagzeug hören Sie ‚8 Pfund Ratzeburg’, an der Brasilianischen Rumbaglocke wird Sie begeistern ‚Pommes hoch drei von der Ratzeburg’, als besondere Einlage ‚Cöppi S4’ am Eimer und ‚BigBenBu’ an seiner einzigartigen Harfe. Es dirigiert der ‚Divisionspersiflagemeister Lahmer’. Für die Bühne verantwortlich ist ‚Schöpping der Elch’, als Aufzieher des unsichtbaren neobalistischen Vorhangs. Sie erleben nunmehr eine Show, dessen besonderer beifallserregender Reiz einzig darin liegt, dass wirklich nichts geboten wird, und nun zu Beginn das schöne Lied ‚Ich ess` für mein Leben gern …’ - Viel Vergnügen!“ – 

Damit für die Klangreinheit garantiert werden konnte, wurde zunächst durch Dirigent Lahmer der Ton abgestimmt, bis endlich die ersten zarten einschmeichelnden Klänge die zahlreichen Zuschauer beglückten. Es folgten Ballet (‚Der Sterbende Schwan’ von ‚BigBenBu’), ein Bauchtanz durch ‚Persiflage Lahmer’ und die Oper ‚Wallensteins-Fluch’ mit ‚Pommes hoch drei v.d.R.’ und ‚Schluder BigBenBu’. Zwischen diesen kulturellen Beiträgen höchster und reinster Klassik immer wieder Musik. Eines klassisch reifer als das andere, immer wieder neue Höhepunkte, immer wieder neuer Beifall, der zu einem Orkan wurde, als ‚Pommes hoch drei’, angestrahlt von Taschenlampen aller Farben, ein Solo an der Brasilianischen Rumbalglocke (Blechdose mit Pinn) darbot. Welch ein Klassiker, tief war der Eindruck. 

Jetzt folgen die Soli: ‚Cöppi S4’ schlug 5 unnachahmliche Schläge auf den Eimer und die Harfe mit dem Thema ‚Der dritte Mann’ (Für jede Saite einen Mann). Dann verstummte alles, nur das Licht fiel auf ‚Persiflage Lahmer’ mit seinem Dirigenten-Solo. Er dirigierte fantastisch, sich wild steigernd, man glaubt fast, Töne wahrzunehmen. Eine neue Darbietung wurde angekündigt: ‚BigBenBu’s Fingertrick. Lang war die Vorbereitung für die Nummer, doch endlich fielen die Scheinwerfer und mit ihnen die starren Augen der bis ins letzte Glied in Spannung geladenen Zuschauer, auf den linken kleinen Finger des ‚BigBenBu’. Trommelwirbel dröhnte durch die Dunkelheit des Waldes. Erstaunen und Zweifel in den gespenstisch beleuchteten Minen der Zuschauer, als ‚BigBenBu’ diesen kleinen Finger empor streckte und der Unglaublichkeit zum Trotz, diesen auch wieder langsam aber konzentriert in die alte Stellung zurück­sinken ließ. Sein schweißgenässtes Haupt verneigt sich, und für die Zuschauer ging mit ihrem Beifall wieder einmal ein großes Erlebnis zu Ende.

So, lieber Sellerie-Joe, lasse mich zum Schluss kommen. Sicherlich hast Du gemerkt, dass diese kleine Story gar nicht so torystisch (wurde bereits eingedeutscht) ist, sondern bis auf wenige Übertreibungen Tatsache. Ein Erfolg waren auch die musikalischen Darbietungen, wenn ich an die Stücke ‚Tom Dooley’, ‚Pferdehalfter’ und besonders an den ‚Schlafenden Löwen’ denke. 
 
Natürlich fehlten auch nicht die Themen wie ‚When the saints’, ‚In Hamburg sind die Nächte lang’ und ‚Granada’. Du weißt ja, je Granader desto besser. ‚Persiflage-Lahmer’ jodelte so gut, wie einst im Mai und ‚Schöpping der Elch’ ist immer noch der beste neobalistische VorhangAufundZu­zieher. Das erkannte man auch am Ende der Vorstellung, einer Show, in der viel und lang geguckt wurde und man trotzdem nichts geboten bekam. Einige der Zuschauer zeigten mit dem Finger auf die Stirn, daran war zu erkennen, dass diese krampfhaft nachdachten. 

Etwa 1 Stunde später mussten wir wieder beginnen, und wir begannen – mit einem neuen improvisierten Programm, wieder wurde nichts geboten und wieder wurde gelacht, alle hatten ihnen Spaß, auch die, die krampfhaft nach­dachten. 

Bis zu unserem Wiedersehen

Dein Kamerad

BigBenBu

-StÄ-S2-TrdSO-SchLUDER-

Unna, den 24. Aug. 62

* Anmerkung: Der Zugführer hieß tatsächlich Busch