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Zeiss-Jena: 1978 lernte ich Hr. Dr. Späth als Innenminister gemeinsam mit Hans Kenngott in Stuttgart kennen. 1989 sahen wir uns dann anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums der Firma Kenngott in Heilbronn wieder. Es gab eine lustige Geschichte am Rande dieser Feier. Mit großem Aufwand hatte Hans Kenngott einen Hubschrauberlandeplatz für den Ministerpräsidenten anlegen lassen. Geschmückt mit jungen Birken und der alten Führungselite.Ich bin im Besitz eines Videofilms, auf dem der Ablauf folgender Szene aufgezeichnet ist. Nervös läuft Hans Kenngott am Rand des Landeplatzes auf und ab und schaut immer wieder zum Himmel. Plötzlich legt es los: "Dr Schbäth kommd, Dr Schbäth kommd!." Langsam setzt der Hubschrauber zur Landung an, die Tür geht auf und im grauen Anzug, die Jacke zuknöpfend steige ich aus und staune über den tollen Empfang. Nun ruft Hans Kenngott mit überschlagender Stimme: "Des isch nedd dr Schbäth, dess isch joo dr Gerschdenköber!“

Hr. Dr. Späth ist an diesem Tag nicht mehr in Sinnsheim gelandet. Wir flogen mit Hr. Kenngott dann zu der Feier nach Heilbronn und eine Stunde Später landete dort auch der Hubschrauber mit dem Ministerpräsidenten. Hr. Kenngott hatte 100 Laptops angeschafft und für die symbolische Übergabe durch Dr. Späth hatte er wie üblich mich ausgeguckt. Außerdem hatte ich an diesem Tag das Vergnügen, beim Essen einige Worte mit dem damaligen Bundesanwalt Hr. Prof. Dr. Kurt Rebmann zu wechseln. Hr. Dr. Späth sorgte in Jena dafür, dass ich Kontakt zu der Bauabteilung der Firma Zeiss-Jena bekam.


Ehemaliger Ministerpräsident nach Dr. Vogel in Rheinland Pfalz, war nun Chef Aufbaubank Thüringen. Wo es möglich war, hat er mir Türen geöffnet und Verbindungen hergestellt. Kurz vor seinem Ausscheiden trafen wir noch einmal zusammen, er wirkte auf mich abgespannt und nervös. Um seinen Job konnte ihn damals niemand beneiden. Streß pur.


Wirtschaftsminister Thüringen. Im Wirtschaftsressort galt Schuster als solider Verwaltungsfachmann, der sich besonders um den Ausbau der Hochtechnologiestandorte bemüht hat und den wollte ich sprechen.

Um einen Termin beim Minister hatte ich mich erfolglos bemüht. In ausweglosen Situationen galt immer meine Devise: “Jetzt erst recht!“ Ich machte bei einem untergeordneten Beamten einen Termin im Ministerium aber immer mit dem Vorsatz den Minister zu sprechen. Die Besprechung fand in der unteren Etage des Ministeriums statt. Im Anschluss daran stieg ich in den Lift und drückte den obersten unbeschrifteten Knopf, weil davon ausging, dass der Chef immer ganz oben sitzt. In der Tat, die Lifttür ging auf und ich stand vor einer großen Glasfront mit der Aufschrift: --- D E R  W I R T S C H A F T S M I N I S T E R --- Eine Tür der Glasfront ging auf und eine Dame, beladen mit zwei Kaffeekannen versuchte sich umständlich heraus zu zwängen. Natürlich eilte ich hinzu und half ihr aus der Situation. Beiläufig fragte ich sie: “Wo sitzt denn Franz Schuster?“  Weil sie mit “Franz“ nichts anfangen konnte, dauerte ihre Reaktionszeit etwas zu lange. Sie wies mit der Kaffeekanne und einem Kopfnicken auf eine Bürotür und fragte verdutzt: “Was wollen….?“ Den Rest verstand ich nicht mehr, weil sie sich nun ausgesperrt hatte und ich beim Minister vor dem Schreibtisch saß.

Der fragte: “Hatten wir Termin?“ Er hörte mir zu und wir trafen uns bei der Grundsteinlegung eines Projektes, das ohne seine Unterstützung nicht gelaufen wäre. Ich hatte nun einen hochrangigen Fürsprecher.


Ministerpräsident Sachsen: Zufällig trafen wir uns in der Wartehalle auf dem Flugplatz Tempelhof. Aufgrund starker Schneefällen, startete keine Maschine. Wir kamen bei einer Tasse Tee ins Gespräch und er zeigte sich sehr interessiert an unserem Vorhaben in Görlitz. Zu dem Zeitpunkt bekamen wir aufgrund umständlicher behördlicher Sachbearbeiter keine Betriebsgenehmigung. Er versprach, sich einzuschalten. Bereits am nächsten Tag erhielt ich von seinem Büroleiter einen Anruf und danach lief alles schnell und unbürokratisch.


Dann gab es noch einige Personen, die sich meiner Sache nur halbherzig annahmen oder eine Gelegenheit sahen, durch fragwürdige Versprechen nun als Trittbrettfahrer vom großen Kuchen ein Stück abzubekommen. Einige gaukelten mir vor, dass sie auf Grund ihres ehemaligen politischen Amtes, über tolle Verbindungen verfügen und mir schnell und unbürokratisch Fördermittel für den Ausbau des Unternehmens besorgen könnten. Letztlich war es in diesen Fällen nur heiße Luft! Lediglich meine Freude an der Sache und mein unermüdlicher Einsatz machte es möglich, die gezeigten Projekte zu realisieren. Ich habe jetzt wieder einmal in meinen Terminkalendern geblättert und festgestellt, dass es schon eine gigantische Leistung war, neben dem Aufbau und der Verwaltung des Betriebes, mich mit Banken, Wirtschaftsgremien, Personalbeschaffung, Materialprüfämtern, Genehmigungsbehörden usw. herumzuschlagen.

Selbst meine damaligen Mitstreiter aus den neuen Bundesländern kümmerte sich sehr wenig darum, unter welchen Umständen ich arbeiten musste um aus alten Schrottfirmen einigermaßen brauchbare Produktionsstätte zu schaffen. Die absolut wenigen Besuche, endeten meist in einem haltlosen Besäufnis. Ich hörte einmal meinen Kodersdorfer Meister sagen: „Wir haben da oben einen Wessi, der arbeitet wie ein Wahnsinniger“ Zu dieser Zeit saß ich bei 20 Grad minus mit Handschuhen am Schreibtisch. Meine Partner machten auf dicke Hose und ließen es sich zu Hause bei ihren Familien gut gehen, während ich jedes Wochenende von Waltrop nach Görlitz und zurück fuhr und jahrelang in heruntergekommenen Hotels übernachtete. Vorwiegend eine Vereinigung aus Besserwisser und Schlaumeier, die gerne andere für ihren Geldbeutel arbeiten ließen.

Die direkten Mitarbeiter in den Betrieben waren rechtschaffend und fleißig und ich bin stolz darauf, dass ich mit ihnen arbeiten durfte. Ich erinnere hier besonders an meinen Technischen Leiter Wolfgang Maulhardt und den Betriebsleiter Wolfgang Hampel. Danke! 

Mein soziales Umfeld zerbröckelte, Freunde zogen sich zurück und mein Leben bestand nur noch aus Arbeit. Als ich 1997 keinen Sinn in der Fortführung sah, gab es lange Gesichter und üble Beschimpfungen aber das hat mich dann auch nicht mehr interessiert, denn die Situation hatten sie sich redlich verdient. Meine neuen Aufgaben bei Thyssen-Hünnebeck (später plettac-plana) waren eine neue und lohnenswerte Aufgabe. 


Bundes-Verkehrsminister a.D.: Wir trafen uns damals in Schwerin, in der Kanzlei Dr. Born. Bei diesem Treffen versicherte er mir: "Aufgrund meines ehemaligen hohen politischen Amtes und meine Freundschaft zum österreichi-schem Kanzler, besorge ich ihnen wenn sie wollen, innerhalb 24 Stunden 100 Mio/DM." Ich wollte, aber sein Versprechen hat er niemals eingelöst.


1990 bis "Gelernter" Tierarzt. 1991 Ministerpräsident Sachsen-Anhalt. War nach seiner Amtszeit   an Vertriebsaufgaben interessiert. Stellte aber sehr hohe Erwartungen an sein unbeträchtliches Salär und ein großes und personell gut bestücktes Büro.


MDL und ehemaliger Innenminister von Thüringen: Wollte Wegbereiter sein und seine "Kontakte spielen lassen." Na ja, beim Spielen blieb es dann auch.


MDB: Außer Spesen nichts gewesen. Stellte den Kontakt mit Günther Krause her. Ich traf Krause in seinem Büro in Schwerin.



Ltr. BrandschutzHr. Dr. WescheDipl. Ing.
BrandschutzHr. NauseDipl. Ing.
Mech. Technologie         Hr. Dr. Gunkler      Dipl. Ing.
SchallschutzHr. PaulmannDipl. Ing.
SchallschutzHr. KrauseDipl. Ing.


Wärme und Schall         Hr. Lühr                Dr. Dipl. Ing.
BetontechnologieHr. Dir. SchillingDipl. Ing.
BetontechnologieHr. BehrendtDipl. Ing.


BauforschungHr. Dr. NeisekeProf. Dr. Ing.
Bauforschung                Hr. Dr. Block         Dipl. Ing.


Betriebszulassungen     Hr. Lahrkamp        Dipl. Ing.


Baustoffprüfung            Hr. Kordts, GF Dipl. Ing.
BaustoffprüfungHr. Liesekötter, GFDipl. Ing.


Betriebszulassungen      Dr. Dr. Körner, GF  Dipl. Ing.


Tragwerksplanung         Prof.Dr. Kindmann Dipl. Ing.
TragwerksplanungHr. LorenzDipl. Ing.


Styroporreferat             Hr. Hohwiller        Dipl. Ing.


Patent/Warenzeichen    Hr. Dr. Oidtmann   Dipl. Ing.
Patent/WarenzeichenHr. BockermannDipl. Ing.


Fördermittel              Hr. Niederberghaus Direktor, Dipl. Betriebswirt
LandesbürgschaftenFr. RösslerDipl. Ökonom
Bürgschaften/AnträgeHr. KreiselDipl. Ing.
BürgschaftenFr. EisenmengerBetriebswirtin
BürgschaftenHr. PeterAbteilungsleiter
KrediteHr. NaumannDipl. Agraingenieur
KrediteFr. PolsterDipl. Ökonom


Technologieförderung  Hr. Dirlam             Regierungsdirektor
TechnologieförderungHr. Dr. SyboldAbt. Ltr.
Koordinierungsstab Hr. Rudel Abt. Ltr. Infrastruktur
Koordinierungsstab Fr. KochInfrastruktur
TechnologieförderungHr. HildebrandtGebietsleiter Gera