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KRIMINALTANGO IN WALTROP

Jeden Samstagvormittag fährt Ulrike mit ihrer Mutter Anne-liese zum Einkaufen in die Stadt. Die Runde ist immer die Gleiche, erst nach PLUS, dann auf den Markt und anschließend durch die Fußgängerzone in verschieden Läden. 

Der 21. April 2006 war ein Einkaufstag mit einem besonder-en Erlebnis. Bei PLUS werden die ersten Waren aus den Regalen gesucht und Anneliese hielt sich beim Olivenöl auf, als Ulrike ein 14-jähriges Mädchen und ein etwa 12-jähriger Junge auffielen (vermutlich Jugoslawen), die ohne Ein-kaufswagen durch die Gänge streiften. Sie hatte den beiden dann keine weitere Bedeutung beigemessen.  

An der Wursttheke angelangt stellt Anneliese erschrocken fest, dass ihre Geldbörse weg ist. Ulrike hatte blitzschnell den Verdacht, dass möglicherweise das Mädchen und der Junge damit in Verbindung stehen könnten. Sie lief zu den Kassen und fragte, ob soeben die beiden den Laden verlassen haben. Die Kassiererinnen bestätigten das und sagten, dass beide ohne etwas eingekauft zu haben durch die Kassen gegangen sind. Nun stand fest, das waren die Taschendiebe und es stand für sie auch sofort fest, dass beide nach diesem geglückten Raub den nächsten Laden aufsuchen werden. Ihr 7. Sinn führte sie nach EDEKA. Sie ging durch den Kassenbereich und dann durch die Regale und plötzlich stand das Mädchen vor ihr. Dies blieb erschrocken stehen, drehte sich um und rannte in den hinteren Bereich und wollte um das Regal herum Richtung Kassen und Ausgang flüchten. Ulrike nahm die Abkürzung und eilte sofort in den Kassenbereich und erwischte die Flüchtende am Anorak. Von der anderen Seite eilte die Mutter herbei und griff dem Mädchen mit aller Kraft in die Haare und hielt sie ebenfalls fest. Das Mädchen flehte, man solle sie loslassen, sie hätte doch nichts gemacht. Ulrike forderte sie auf, das Geld herauszugeben, das sie ihrer Mutter gestohlen habe. Inzwischen umzingelten andere Kunden die Akteure und ein Mann bemühte sich ebenfalls das Mädchen festzuhalten. Es kamen Rufen wie: Man sollte Ausländer rausschmeißen usw.  

Irgendjemand rief die Polizei an. Es dauerte eine halbe Stunde bis die Beamten eintrafen. Zwischenzeitlich hatte Ulrike durch ihr entschlossenes Auftreten dem Mädchen ein Geständnis abgerungen. Der Junge hatte das Geld in der Hosentasche und die Geldbörse haben sie auf dem Weg von PLUS nach EDEKA in einen Abfallkorb geworfen. Nachdem die Personalien festgestellt waren, die Jugendlichen kamen aus Gelsenkirchen, ging man zum Abfallkorb und fand dort auch die Geldbörse wieder. Es wurde Strafanzeige gestellt. 

Vor dem Spektakel stand im Eingang vor dem EDEKA-Laden ein ausländischer Akkordeonspieler, der ganz plötzlich verschwand, als die Diebe gefasst wurden. Im Laufe der Woche ist bei EDEKA häufig gestohlen worden und der Spieler stand immer im Eingang.  

Zum Abschluss gab es von der Ladenbesitzerin für Ulrike und ihrer Mutter je einen Blumenstrauß.         

WIE GING ES AUS?

Anneliese hatte Strafantrag gestellt und nun kam vor einigen Tagen kam der Bescheid von der Staatsanwaltschaft: Verfahren wurde eingestellt........ Ja so ist das in Deutschland leider. Diese Täter werden demnach auch mun-ter weiter klauen. Sie wissen ja, dass ihnen nichts passiert.