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Der Name: "Uualthorpe“ im 9. Jh., "Waltorp“ um 1150, "Waldorp“ ab 1147, "Lodewicus de Waldorp“ 1189, "Waltdorp“ 1230, "Waltorpp“ 1234, "Waltdorp“ 1278.

Im Jahre 1032 schenkte der Kölner Erzbischof Pilgrim der Deutzer Abtei die Kirche zu "Walthorpe". Gründung der Kirche St. Peter wahrscheinlich bereits im 10. Jh. auf dem Grund des ehem. Feuinghofes (= Vogtshof), der Besitz der Kölner Domkirche war. Das Patrozinium kennzeichnet die Kirche als eine frühe erzbischöfliche Gründung. Für das hohe Alter einer Besiedelung spricht die Tatsache, daß die meisten Höfe der Gemeinde Eigentum der Abtei Werden oder Bestandteil des Reichshofes Elmenhorst waren. Die zum Reichshof Elmenhorst (urkundliche Nennung erstmals 1292) gehörigen Höfe lagen zum größten Teil im Kirchspiel Waltrop und hier überwiegend in den Bauerschaften Elmenhorst und Lippe. Namensträger begegnen uns ab 1189 mit dem Ritter Ludwig von Waltorpe, der zu den Ministerialen der Kölner Kirche gehörte. 1234 Erwähnung eines Freistuhles zu Waltrop, der am linken Ufer der Lippe lag und nach einer Urkunde von 1431 zur Grafschaft Dortmund gehörte. Obwohl im Besitz der Vogtei über den Deutzer Hof und des Reichshofes Elmenhorst, gelang es den Grafen von der Mark nicht, landesherrliche Rechte gegenüber Köln durchzusetzen. (Weiter am Ende dieser Seite)


Dortmunder StraßeHagelstraße


Das Dorf Waltrop entwickelte sich auf dem Grund des Vogtshofes neben der Kirche und wurde bereits 1428 als "Freiheit" bezeichnet. Zum Kirchdorf Waltrop gehörten Jahrhunderte hindurch die Bauerschaften Leveringhausen, Brockenscheidt, Elmenhorst Holthausen, Lippe und Oberwiese, heute Ortsteile der Stadt Waltrop. 1343 wird in Leveringhausen erstmals eine Kapelle urkundlich genannt. In der Soester Fehde wurde das Dorf Waltrop stark verwüstet, hundert Jahre später plünderten im Schmalkaldischen Krieg Soldaten das Kirchspiel. 1596 verlieh Erzbischof Ernst von Köln der Gemeinde das Recht, zwei Jahrmärkte abhalten zu dürfen. Im 17. Jh. Heimsuchung durch Kriege und Pest; im 7 jährigen Krieg war der Ort Belastungen durch Einquartierungen und durchziehende Soldaten ausgesetzt.

1811 wurden Waltrop (mit Henrichenburg und Horneburg) und Datteln (mit Flaesheim und Ahsen) zu einer Mairie zusammengeschlossen. Damals wurde Waltrop auch die Bauerschaft Meckinghoven angegliedert, die 1821 dann wieder an Datteln zurückfiel. Nach dem Übergang des Vestes an Preußen trat an die Stelle der Mairie eine Bürgermeisterei, 1844 dann ein Amt. Von 1811 bis 1857 wurden Waltrop und Datteln gemeinsam verwaltet, Waltrop hatte jedoch von 1816 bis 1820 im Postmeister Wesener zu Horneburg einen selbständigen Bürgermeister. Ab 1857 bildete Waltrop mit Henrichenburg und Horneburg ein eigenständiges Amt. 1899 baute die Gemeinde den Hafen Waltrop im Dortmund-Ems-Kanal. 1903 Beginn der Abteufung von zwei Schächten der staatlichen Zeche Waltrop. Am 30. Dezember 1938 wurde der Gemeinde Waltrop das Recht verliehen, die Bezeichnung "Stadt" zu führen.

Mit der Auflösung des Amtes Waltrop am 31.12.1974 schieden nach über 150jähriger Verwaltungsgemeinschaft Henrichenburg und Horneburg aus dem Verbund mit Waltrop aus.

4,5 km nordöstlich der Stadtmitte lag unmittelbar an der Lippe das Haus Horst, eine Kommende des Johanniterordens, die urkundlich seit 1300 nachweisbar ist. In der zweiten Hälfte des 18. Jh. wurde die Kommende mit sämtlichen Nebengebäuden und Ländereien verpachtet. 1806 kam die Kommende in den Besitz des Herzogs von Arenberg und wurde dem bisherigen Pächter Schulte-Bockum in Erbpacht gegeben. dessen Familie später durch Ablöse volles Eigentumsrecht erlangte und 1921 das Gut veräußerte.