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FALLEX 62 (fall exercise '62) war ein militärisches NATO-Planspiel im Jahre 1962, an dem auch die erst sieben Jahre alte deutsche Bundeswehr teilnahm. Dabei sollten ein atomarerErstschlag und eine anschließende sowjetische Großoffensive auf Westeuropa simuliert werden.
Es geht mal wieder los. (v.links) Straube, Hauser, ?, Traue, Laubig. Die Jungs warten auf den Abfahrbefehl "Aufsitzen!"(2. v. links)Oberfeldwebel Orlich debattiert mal wieder mit dem Fahrer Gefr. Fuchs. Mich (1. v. links) interessiert das nicht so besonders.
Obwohl die eigentliche Kuba-Krise nur 13 Tage – von Dienstag 16. Oktober bis Sonntag 28. Oktober 1962 – dauerte, gab es ein monatelanges Nachspiel. Mit der Kubakrise erreichte der Kalte Krieg eine neue Qualität, da die Sowjetunion atomar bestückbare Waffensysteme auf einem Gebiet außerhalb des Warschauer Paktes stationieren wollte. Zu keinem anderen Zeitpunkt war ein Atomkrieg wahrscheinlicher als im Rahmen der Kubakrise.

Das Manöver: Die Krise zwischen Ost und West spitzt sich zwei Wochen lang zu - dann werfen die Russen die erste Atombombe. Bricht Panik aus? Verstopfen viele Millionen Flüchtlinge die Straßen? Wie kann die Bundeswehr dennoch weiterkämpfen?

Antworten auf diese Fragen wollten die deutschen Stellen gemeinsam mit den Verbündeten bei dem großen Nato-Manöver "Fallex 62" im September 1962 finden.
(links) Rolf Herbold(links) Waldemar Hauser, Hermann Traue
Das Manöver wurde tagelang im Saal durchexerziert, unter Teilnahme vieler Generäle und etlicher Bonner Politiker, von denen ein Minister den Bundeskanzler spielte. Das Ergebnis war desaströs. Das Sanitätswesen wäre im Ernstfall sofort zusammengebrochen, die Lebensmittelversorgung ebenfalls. Es fehlte an Waffen, Gerät, Soldaten.
Ich will erst einmal sehen, was hier so los ist.Der mit den saubersten Stiefeln, dass bin natürlich ich. Es ist noch ruhig im Gelände, also fahr ich los und mache einige Fotos.
Die zivilen Ministerien und Länderbehörden stellten schließlich ihre Mitarbeit an der Großübung ein, "eine Teilnahme der zivilen Seite unter den geschilderten Bedingungen" sei, heißt es in einem als geheim klassifizierten Erfahrungsbericht der Bundeswehr, "wenig sinnvoll".
Immer feste......durch den Matsch......das macht Spaß!
Die Hünengräber......werden bestaunt.
Die deutsche Truppe erhielt von der Nato die Zensur "Zur Abwehr bedingt geeignet" - seinerzeit die schlechteste Note, die Nato-Streitkräften erteilt werden konnte. Die beste hieß: "Zum Angriff voll geeignet".
Adolf Laubig: "Alles für mich?""He Jungs, die Presse kommt!"
Schon vor der SPIEGEL-Affäre sorgte der desolate Zustand der deutschen Truppen für Reibereien mit Washington. US-Präsident John F. Kennedy wollte im Fall eines sowjetischen Angriffs nicht vor der schrecklichen Wahl stehen, entweder Europa preiszugeben oder Atomwaffen einsetzen zu müssen - und damit den Kreml zu einem Atomschlag gegen die USA herauszufordern. Deshalb sollten die Deutschen konventionell aufrüsten.
Minister Strauß auf dem Truppenübungsplatz "Bergen-Hohne" in der Lüneburger-Heide auf einem Schützenpanzer vom amerikanischen Modell "M39". An dieser Lehr-und Versuchsübung nahmen 12.000 Soldaten und 3.700 Fahrzeuge der Bundeswehr teil. (2 Fotos Hanns Hubmann † 8. Mai 1996)
"Jawohl Herr Minister......ganz wie sie meinen Herr Minister."
Doch Minister Strauß hatte andere Pläne und wurde darin rückhaltlos unterstützt von Bundeswehr-Generalinspekteur Friedrich Foertsch, einem Vier-Sterne-General, der schon dem Kaiser und später Adolf Hitler ewige Treue geschworen hatte.
Fidel Castro und Nikita ChrustschowFranz Josef StraußFriedrich Albert Foertsch
Fidel Alejandro Castro Ruz *13.08.1926 Zahnarzt von 1976 bis 2008 kubanischer Staatspräsident. 

Nikita Sergejewitsch Chruschtschow * 17.04.1894 + 11.09.1971 von 1953 bis 1964 war er Parteichef der KPDSU und von 1958 bis 1964 sowjetischer Regierungschef.

Franz Josef Strauß * 06.09.1915 + 03.10.1988 Metzgerssohn war von 1956 bis 1962 Bundesminister der Verteidigung. Oberleutnat der Wehrmacht.

Friedrich Albert Foertsch * 19.05.1900 + 14.12.1976 war ein Generalleutnant der Wehrmacht und von 1961 bis 1963 der zweite Generalinspektor der Bundeswehr.
Atomwaffen sollten kompensieren, was Strauß und Foertsch an Männern fehlte. Kernsätze des ehemaligen Oberleutnants Strauß:

* "Eine Atombombe ist so viel wert wie eine Brigade und außerdem viel billiger."

* "'Davy Crockett' ist eine Gefechtsfeld-Atomwaffe von ganz kurzer Reichweite und begrenzter Wirkung. Ein einziger Schuss ist gleichbedeutend mit etwa 40 bis 50 Salven einer gesamten Divisions-Artillerie."

Aber weder der französische Präsident Charles de Gaulle noch dessen US-Kollegen wollten ihre Verfügungsgewalt über die ultimativen Vernichtungswaffen mit den Deutschen teilen.

Selbst den Atom-Granatwerfer "Davy Crockett" (benannt nach einem US-Volkshelden) bekam Strauß nicht. Der hätte im Ernstfall auch wenig geändert. Im Schlussabsatz des SPIEGEL-Titels wird das Ergebnis von "Fallex 62" mitgeteilt: "Mit Raketen an Stelle von Brigaden und mit Atom-Granatwerfern an Stelle von Soldaten ist eine Vorwärtsverteidigung der Bundeswehr nicht möglich, eine wirksame Abschreckung bleibt fraglich."

Und auch das wird den SPIEGEL-Lesern nicht verheimlicht: Während der Großübung starben im atomaren Feuer allein bis zu 15 Millionen Westdeutsche.

„Spiegel-Affäre“: Minister Strauß schränkt Pressefreiheit ein und muss zurücktreten

Das politische Geschehen in der Bundesrepublik wird von einem Ereignis bestimmt, das die weitere Geschichte des Landes nachhaltig beeinflussen wird: Die Affäre um das Hamburger Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«. Einen ausführlichen Artikel über das NATO-Herbstmanöver Fallex 62 nimmt die Bundesstaatsanwaltschaft zum Anlass, gegen das Magazin unter dem Vorwurf des Landesverrats vorzugehen. Leitende Mitarbeiter, unter ihnen Conrad Ahlers und Herausgeber Rudolf Augstein, werden in Haft genommen, die Redaktionsräume durchsucht und für mehrere Wochen geschlossen. Schnell verdichten sich Hinweise, dass Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß in die Affäre verwickelt ist. Das Vertrauen in die Bundesregierung ist nach dem Bekanntwerden der Hintergründe nachhaltig erschüttert. Auch der Rücktritt von Strauß kann den Imageverlust der Regierung Adenauer nicht ausgleichen. Der Begriff »Spiegel-Affäre« wird zum Synonym für den Versuch, kritische Presseberichterstattung mit Sanktionen zu unterbinden. Immer dann, wenn sich in den folgenden Jahren Regierungsbehörden und Medien gegenüberstehen, wird die »Spiegel-Affäre« als ein Fall beschworen, der nie wieder eintreten dürfe.
Wir müssen uns.....tarnen und  ich tue so......als würde ich mitmachen.
Hauser und StraubeMein erster Flug in meinem Leben
Es geht los. Mal wieder Abwechslung.Durchs schöne Lipperland...
..nach Haldem. Ziel: Gasthaus "Zur Wilhelmshöhe"Und immer schön tarnen.
Gespräch mit Frank McLean (Fränki)"Hört mal zu Jungs"
KüchendienstFeldwebel Hinzmann bei der Nachtarnung
Die Ruhe vor dem NichtsAuch der mutigste Krieger brauch Entspannung.
Hauptmann Müller: "Loß Männer aufsitzen, es geht zurück!""Hundeloh und Gerstenköper nehmen den Hubschrauber"
Mit 40 Schuss scharfer......ging es in......den "Kampf"
Auch die wildesten Kämpfer......brauchen eine Pause.